Das Problem
Das deutsche Verwaltungs- und Rechtssystem benachteiligt Menschen mit ADHS systematisch.
der Erwachsenen mit ADHS berichten von Diskriminierung
Widerspruchsfrist – oft zu kurz für ADHS-Betroffene
der Bevölkerung sind von ADHS betroffen
TL;DR
Bürokratische Systeme in Deutschland setzen "normative Exekutivfunktionen" voraus – die Fähigkeit, Fristen einzuhalten, komplexe Formulare auszufüllen und langfristig zu planen. Menschen mit ADHS haben diese Fähigkeiten oft nicht in der erwarteten Form, was zu systematischer Benachteiligung führt.
Die Kernprobleme
Fristversäumnisse
Exekutive Dysfunktion führt zu verpassten Fristen bei Anträgen, Widersprüchen und Klagen.
Bürokratische Hürden
Komplexe Formulare und Prozesse sind für Menschen mit ADHS oft unüberwindbar.
Rechtliche Diskriminierung
Gesetze und Verfahren berücksichtigen keine neurodivergenten Bedürfnisse.
Unsere Studie
Analyse struktureller Barrieren in Recht, Verwaltung und Finanzwesen
Zentrale Erkenntnisse
- 88,5% der ADHS-Betroffenen berichten von Diskriminierungserfahrungen
- Bürokratische Systeme setzen "normative Exekutivfunktionen" voraus
- Kurze Fristen wirken als strukturelle Barriere
- Rechtliche Anpassungen sind möglich und notwendig
Gemeinsam gegen Diskriminierung
Wir arbeiten daran, diese strukturellen Barrieren abzubauen – durch rechtliche Arbeit, Öffentlichkeitsarbeit und politisches Engagement.
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